Kritik [Rezension u. a.]
Literaturkritik
Zugschienen in San Pedro
"Allmählich beginnst du zu verstehen, was es bedeutet, wenn Identitäten verschwimmen."
Autofiktionales Essay zur Literaturvermittlung von "Widerstand der Dichter" von Manlio Argueta, El Salvador, Mittelamerika (Septime Verlag)
Eine Skizze der aktuellen Literatur Costa Ricas
Der Raum der costaricanischen Literatur ist bestimmt durch eine große Diversität an Genres, Subgattungen, Erzählformen und Stilen.
Eine Auswahl an Rezensionen
„Entscheidung in Spanien“ von Paul Ingendaay: Eine Geschichte, von Verlierern geschrieben . Paul Ingendaay legt ein famoses Buch über den Spanischen Bürgerkrieg und die Literatur vor. [Frankfurter Rundschau]
"Freiheit des Ich. Wie wir durch eine bessere Einsicht in unsere neurobiologischen und verhaltenspsychologischen Prozesse zu mehr Selbstwirksamkeit gelangen können." Rezension zu
"The Power of the Mind. Was die Kraft unseres Denkens bewirken kann" von Rebecca Böhme (C.H. Beck) [Frankfurter Rundschau]
Ein eher seichter Blutfluss von Worten. Mit „Pathemata. Die Geschichte meines Mundes“ erreicht Maggie Nelson leider nicht das Niveau ihrer sonstigen Bücher [Literaturkritik.de]
Zuhause in der transzendentalen Obdachlosigkeit. Der Gedichtzyklus "Das Haus" von Björn Hayer überzeugt mit einer unverwechselbaren Lyrik über einen der tiefsten Verluste in unserem Leben – das Verlassenwerden durch den Tod der eigenen Mutter [Literaturkritik.de]
Schreiben als "Kampf gegen das namenlose Ungeheuer". "Transitkind" von Rafael Gumucio: Ein autobiografischer Roman über die Militärdiktatur in Chile und ihr langsames Vergehen. [Literaturkritik.de]
Alptraum Venezuela. In „Nacht in Caracas“ erzählt Karina Sainz Borgo von der Zerstörung ihres Heimatlandes und der Flucht als einzigem Ausweg aus der Logik des Terrors [Literaturkritik.de]
Das Warten von Berta. In „Berta Isla“ erzählt Javier Marías von der Ehefrau eines Geheimagenten, für die das Leben ihres Mannes größtenteils für immer im Verborgenen bleiben wird [Literaturkritik.de]
Das Denken in Schleifen. Mit „Wie viele Tage“ hat Andrea Scrima einen lyrischen Roman geschrieben, der von dem fließenden Gewässer der Erinnerung erzählt [Literaturkritik.de]
Ruinen in der argentinischen Pampa. In „in Auflösung“ erzählt der argentinische Autor Hernán Ronsino vom Verfall der Planstadt Chivilcoy [Literaturkritik.de]
Eine Distelblüte in der Hand. Im Roman „Der Traum des Richters“ von Carlos Gamerro verschwimmen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum und die argentinische Geschichtsschreibung wird in Frage gestellt [Literaturkritik.de]
Wenn der Leser selbst den Roman schreibt… In „Duchamp in Mexiko“ imaginiert César Aira eine erweiterte Form des komplizenhaften Lesers Julio Cortázars [Literaturkritik.de]
Roque Dalton aus El Salvador: Ein intellektueller Dichter im bewaffneten Widerstand. In „¡Fusilemos la noche! Erschiessen wir die Nacht!“ fließt poetische Zärtlichkeit mit dem Pulver der Revolution zusammen [Literaturkritik.de]
Wenn die Illusion zerbricht. In „So fängt das Schlimme an“ gibt sich Juan de Vere der Rekonstruktion vergangener Wirklichkeit hin, auch wenn sie sich ihm als nicht zu füllender Hohlraum präsentiert [Literaturkritik.de]
Lyrischer Tod in Nicaragua. In „Margarita, wie schön ist das Meer“ lässt Sergio Ramírez den Schwan der Poesie über tyrannische Gefilde kreisen [Literaturkritik.de]
Das ganze Verbrechen: Streben nach Freiheit, Liebe und Menschlichkeit. In seinem Roman „Awelum“ erzählt Otar Tschiladse das Leben eines georgischen Schriftstellers während der Perestroika, dessen Existenz gänzlich nach den menschlichen Qualitäten der Liebe und Freiheit ausgerichtet ist [Literaturkritik.de]